Konzept

      Das Johanneskolleg war vor seiner Schließung 2015 eine Begegnungsstätte für deutsche und ausländische Studentinnen/Studenten, die vorzugsweise aus afro-asiatischen und lateinamerikanischen Ländern kommen. Von jedem/r Heimbewohner/in wurde erwartet, sich für die Gemeinschaft verantwortlich zu fühlen und sich dafür zu engagieren. Auf der Basis einer echten Partnerschaft und in Zusammenarbeit mit der Heimleitung halfen sie mit am Aufbau einer internationalen, auf christlicher Grundlage beruhenden Gemeinschaft.

Ausdruck dieser Partnerschaft waren Dienste in der Gemeinschaft, wie Pforten- und Mülldienst, aktive Beiträge bei Gemeinschaftsveranstaltungen wie Einführungsseminar, Internationaler Abend, Sommerfest und sonstige kulturelle und religiöse Feiern.

Ehemalige Heimleitung und Heimleitungsteam

Die Heimleitung wurde vom sogenannten Heimleitungsteam ausgeführt: Es bestand zuletzt aus den Schwestern Francesca und Imelda sowie den SeniorenInnen. Alle rechtlichen Regelungen wie Aufnahme, Mietverträge, Kündigung und disziplinäre Fragen fielen unter deren Zuständigkeit. Dabei werden diese und weitere wichtige Themen in regelmäßigen Heimleitungsrunden besprochen und geklärt.

Weiterhin bemühten sich Schwestern und SeniorenInnen gemeinsam darum, dass sich jede/r wohlfühlt, das heißt, jede/r konnte sich mit den persönlichen Problemen jederzeit an sie wenden.

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Ehemalige studentische Mitverwaltung

Ansprechpartner bei Fragen und Problemen und Vermittler zwischen Heimleitung und Studenten waren die vier SeniorInnen. Sie wurden einmal im Jahr neu gewählt. Sie übernahmen Aufgaben in der Verwaltung, organisierten Veranstaltungen und verwalteten die Seniorenkasse.
Gewählt wurden auch die TutorInnen. Sie waren Ansprechpartner bei Fragen zum Studium und Problemen an der Uni. Sie organisierten Ausflüge, kulturelle Programme oder Veranstaltungen im Joko, um das gegenseitige Kennenlernen und Miteinander im Haus zu fördern.

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